Der Wuhrmühleweiher liegt still vor dir, seine Wasseroberfläche spiegelt den Himmel, die Bäume, die vorbeiziehenden Wolken. Mit seinen fast 24 Hektar ist er einer der größeren Weiher in der Gemeinde Kißlegg – und doch wirkt er nicht groß, sondern weit. Weit genug, um alles loszulassen.
Hier steht eine Bank, genau richtig platziert, mit Blick auf das glitzernde Wasser. Vielleicht bist du mit dem Rad unterwegs, von Kißlegg nach Waltershofen, oder auf Inlinern. Egal – dieser Ort lädt dich ein, innezuhalten. Du setzt dich, atmest tief ein, und plötzlich ist da nur noch diese herrliche Ruhe. Das sanfte Plätschern des Wassers, das leise Rascheln der Blätter im Wind, hin und wieder eine Ente, die gemächlich vorbeischwimmt, oder ein Fisch, der aus dem Wasser springt und kleine Kreise auf der Oberfläche hinterlässt.
Wenn du Glück hast und weiter nach hinten läufst, findest du einen kleinen leeren Steg, der ins Wasser ragt. Dort kannst du sitzen, die Beine baumeln lassen und einfach sein. Kein Muss, kein Sollen – nur du und das Wasser, das dir zeigt, wie Ruhe klingt. Am Abend wird es noch schöner: Die Sonne taucht langsam hinter dem „Holze“ unter, malt den Himmel in warme Farben, und du weißt: Dieser Moment, genau jetzt, ist perfekt.
Ein idyllischer Ort zum Abschalten, zum Durchatmen, zum Ankommen bei dir selbst. Pack dir ein kühles Getränk ein, nimm Freunde mit oder komm allein – der Wuhrmühleweiher schenkt dir, was du gerade brauchst: Zeit. Einfach Zeit.